Die Legenden von Andor Wiki
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Portrait von einem der Prinzen von Azturien in ihrer Gestalt als Schwarze Ritter

Portrait von einem der Prinzen von Azturien in ihrer Gestalt als Schwarze Ritter

Eines Abends saßen die Weise Azturie, die fahrende Händlerin Helea und die Helden zusammen am Fluss.[…] Sie berichtete von König Runeas und Königin Dira, unter deren Regentschaft das Land erblühte und von deren vier Söhnen. Der älteste namens Thereyn wurde ein weißer Philosoph, Pareas ein großer Baumeister. Guneas liebte die Kunst und das Theater, und alle liebten sie ihre Heimat. Nur der jüngste verspürte eine große Unrast. Er war der einzige der Prinzen der Azturien bereits in jungen Jahren verließ keine Geschichte, berichtete, was aus ihm wurde.
– Auszug aus einer Legendenkarte des Spiels Das ferne Land

Bei den vier Prinzen handelt es sich um die Nachkommen von König Runeas und Königin Dira, welche zu den goldenen Zeiten von Azturien lebten, als das Reich aufblühte. Jeder von Ihnen verfolgte eine andere Leidenschaft. Der älteste von ihnen, Namens Thereyn wurde zu einem weißen Philosophen. Der zweite namens Pareas wurde Baumeister, der dritte namens Guneas Künstler und der jüngste von ihnen bereiste die Welt und wurde Gerüchten zufolge ein großer Zauberer. Bei den drei ältesten handelt es sich außerdem auch um die Schwarzen Ritter, welche das Land von Azturien durchstreifen.

Abbild eines Schildes von der Legendenkarte über die Prinzen von Azturien

Abbild eines Schildes von der Legendenkarte über die Prinzen von Azturien

Im Spiel[]

Im Verlaufe von der Geschichte im fernen Land erfahren die Helden mehr über die Vergangenheit und die Geschichte von Azturien und dem Verhängnis der Prinzen. Außerdem kommt die Wahrheit über den Komplott gegen König Runeas ans Licht. In Wahrheit war es sein jüngster Sohn, der seine Familie und das Volk hinterging. Durch Zufall finden sie dabei zudem heraus, dass es sich um den vierten Prinzen, dessen Schicksal bislang selbst in Azturien ungewiss war, in Wahrheit um den Zauberer Orweyn handelte.

Der Jüngste von Ihnen. Der, der loszog, um fremde Orte zu bereisen. Ich kenne nicht alle Details, aber dieser Junge hat er sich auf seinen Reisen verändert. Man sagt, er wurde ein mächtiger Zauberer.
Alwerons Erbe über den vierten Prinzen
Im letzten Augenblick fragte einer der Helden:
„Alwerons Erbe, sagt mir, ist euer Volk dem Zauberer, dem jüngsten Prinzen je wieder begegnet?“
„Nein. Prinz Orweyn wurde nie wieder gesehen.“
– Auszug aus dem Spiel Das ferne Land

Die Schwarzen Ritter[]

Spielfigur von Prinz Thereyn als Schwarzer Ritter

Spielfigur von Prinz Thereyn als Schwarzer Ritter

Lange, schwarze Schatten hielten sich in den Tälern der nördlichen Bergkette. Doch mit einem Mal regte sich einer dieser Schatten …
Größere Sorgen bereiteten ihnen das Auftauchen eines schwarzen Ritters. Dieser trug auf seinem Schild eine Blume als Zeichen. Es hatte den Anschein, dass es mehrere dieser schwarzen Ritter gab.
– Auszüge aus dem Spiel Das ferne Land
Spielfigur von Prinz Pareas als Schwarzer Ritter

Spielfigur von Prinz Pareas als Schwarzer Ritter

Bei den Schwarzen Rittern aus dem fernen Land handelt es sich um die seelenlosen Körper der einstigen Prinzen von Azturien. Sie galten als Beschützer von Azturien, ehe ihre Geister von ihren Körpern getrennt wurden. Dadurch , sodass sie ihr Volk nicht länger von den Kreaturen, vor denen sie sie beschützten, unterscheiden konnten. Erkennbar sind die drei Ritter an den Symbolen, welche sich auf ihren jeweiligen Schilden wiederfinden:

  • Eine Rose für den Philosophen Thereyn
  • Ein Zimmermannshammer für den Baumeister Pareas
  • Eine Laute für den Künstler Guneas
    Spielfigur von Prinz Guneas als Schwarzer Ritter

    Spielfigur von Prinz Guneas als Schwarzer Ritter

Die Geister der Prinzen[]

Was die Helden, in diesem Moment nicht ahnten, war, dass sich eine geisterhafte Gestalt in den Schatten der Burg Mauern regte und sie sehr genau beobachtete …
Ein eisiger Wind wehte über das ferne Land. Die Blätter der Wälder rauschten und mit einem Mal hörten es alle Helden. Da waren geisterhafte Stimmen im Wind …
– Auszüge aus dem Spiel Das ferne Land

Bei den Geistern handelt es sich um die Seelen der einstigen Prinzen von Azturien, deren Körper orientierungslos durch das Land wandeln.

Spielfigur von Prinz Thereyn als körperloser Geist

Spielfigur von Prinz Thereyn als körperloser Geist

„Wir sind begierig, alles zu erfahren. Doch sagt uns zuerst: Wie können wir den Schwarzen Ritter besiegen?“
„Die Ritter sind die Beschützer des Landes. Doch ihre Seelen sind erloschen und sie irren ziellos umher. Unfähig Freund von Feind zu unterscheiden. Ritter und Geist müssen wieder vereint werden! Dann werden sie Ruhe finden.“
– Eine alte Atzurie zu den Helden
Spielfigur von Prinz Pareas als körperloser Geist

Spielfigur von Prinz Pareas als körperloser Geist

Im Spiel[]

Plötzlich umspielte eine geisterhafte Erscheinung die große schwarze Rüstung und drang in sie ein. Der schwarze Ritter sank auf die Knie und verbeugte sich vor den Helden.
– Auszug aus dem Spiel Das ferne Land
Spielfigur von Prinz Guneas als körperloser Geist

Spielfigur von Prinz Guneas als körperloser Geist

Im Verlauf der Geschichte von Das Ferne Land gelingt es den Helden, die Ritter wieder mit ihren Geistern zu vereinen. Daraufhin schließen sie sich den Helden bei der Verteidigung gegen den Oron und im Kampf gegen das Büffelmonster im Land der Steppe an. Über ihr späteres Schicksal ist bislang nichts bekannt.

Endlich hatten die Helden die Ruhestätte der Ritter ausfindig gemacht. Mit einer Stimme, die bersten des Eisens, sprach, der Ritter der Blume: „Ich, Prinz Thereyn, wurde gerufen. Ich, der älteste Sohn des mächtigen Königs Runeas. Ich werde nicht wieder ruhen, ehe die Gefahr gebannt ist! Meine Brüder werden mir folgen.“
– Auszug aus dem Spiel Das ferne Land